Wow, heute darf ich Dich schon zum vierten Teil meiner Serie: Was ich als Blogger in 14 Jahren gelernt habe begrüßen.

In den letzten drei Teilen habe ich Dir öfters erzählt, dass ich gerne einfach mal etwas ausprobiere. Wenn es zum jeweiligen Thema passte, habe ich dort auch schon kurz angeschnitten, worum es ging.

So sind im Laufe der Zeit einige Dinge zusammengekommen, die ich ausprobieren konnte. Mal mit Erfolg, mal ohne.

Heute möchte ich Dir gerne etwas genauer darüber berichten.

14 Jahre Bloggen – Das habe ich dabei gelernt

Werbung im Blog

Affiliate Links und Werbebanner sind beliebte Methoden um die Kosten, die man als Blogger hat, zu decken und vielleicht sogar “eine Kleinigkeit” zu verdienen.

Als ich mich das erste Mal mit dem Thema Werbung auseinandergesetzt habe, habe ich mich einfach bei Google Adsense angemeldet und den Code in meinen Blog eingesetzt. Pro Klick auf einen Werbebanner bezahlt zu werden, klang gar nicht so verkehrt.

Damals hatte ich drei Dinge allerdings nicht bedacht:

  1. Wenn eine Seite noch nicht sooooo fürchterlich viele Besucher hat, dann gibt’s auch nicht so viele Klicks 😉
  2. Es gibt ein Auszahlungslimit von 70,- €. Erst wenn diese Grenze überschritten ist, zahlt Google auch etwas aus. Und es kann ganz schön viel Zeit vergehen, bis dieser Betrag erreicht wird.
  3. Werbebanner, auch wenn sie asynchron geladen werden, ziehen die Performance und den Pagespeed-Score nach unten.

Besonders der letzte Punkt war ärgerlich. Gerade zu Anfang ist es ja wichtig sich zeitnah gute Positionen in den Suchergebnissen zu sichern. Und da Pagespeed ein Rankingfaktor ist, kann sich der Einsatz von Werbebannern negativ auswirken.

Also lieber keine Werbung?

Doch schon, aber ich habe mir angewöhnt keine Werbebanner mehr einzusetzen. Es kann natürlich Webseiten geben, bei denen dieses Format funktioniert, aber ich bin eher ein Fan von Affiliate Links.

Ein Link stört nicht und wird (zumindest kommt es mir so vor) inzwischen eher wahrgenommen und geklickt, als ein Werbebanner.

Leider wird man bei den Affiliate Links nicht für einen Klick bezahlt, sondern erst, wenn auch jemand etwas darüber kauft. Durch die deutlich höhere Provision gleicht sich das aber wieder aus.

Allerdings sollten die Links auch nicht übertrieben häufig zum Einsatz kommen. Wenn z.B. jedes zweite Wort ein Affiliate-Link ist, dann würde ich daran zweifeln, ob es dem Autor hier tatsächlich darum ging sich mitzuteilen, oder ob nicht doch das Geld im Vordergrund stand.

Nicht für das Konto bloggen

Sind die ersten Einnahmen erst mal da, stellt sich häufig auch die Frage: Wie kann ich meinen Umsatz steigern?

Das ist natürlich nicht verwerflich, aber ich habe inzwischen schon öfters Blogs entdeckt, die anscheinend ausschließlich mit dem Ziel aufgesetzt wurden, Geld zu verdienen bzw. reich zu werden.

Selbst als Laie fällt einem sofort auf, dass es nur die Kohle geht (und das meine ich nicht auf das evtl. Thema des Blogs bezogen 😉 ).

Versteh’ mich bitte nicht falsch. Ich möchte keineswegs jemanden verteufeln, nur weil er hohe Einnahmen mit seinem Blog erzielt. Aus meiner Sicht sollte es nur nicht das einzige Ziel des Bloggers sein.

Gewinnspiele im Blog

Gewinnspiele im Blog
© GregMontani / pixabay.com

Gewinnspiele können eine tolle Möglichkeit sein den eigenen Blog ins Gespräch zu bringen und neue Leser zu gewinnen.

Die Preise müssen auch nicht zwingend Smartphones, Fernseher oder Autos sein. Oft reicht z.B. auch schon etwas Selbstgemachtes (z.B. im DiY-Bereich) oder ein Gutschein.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es nicht ausreicht einfach nur ein Gewinnspiel-Beitrag im Blog zu veröffentlichen. Damit andere darauf aufmerksam werden, muss etwas Marketing betrieben werden.

Facebook ist dafür ein super Kanal. Ich poste Gewinnspiele dort gerne in Gruppen und auf (zum jeweiligen Blog gehörenden) Seiten.

Die Teilnahmebedingungen dürfen nicht zu kompliziert sein

“…Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst Du nur einen 1.000 Wörter starken Kommentar verfassen, den Link zum Gewinnspiel in 50 Facebook Gruppen posten, 30 Twitter Accounts anlegen und dort auf diesen Beitrag aufmerksam machen und einen Kuchen backen…”

Das ist natürlich nur ein stark übertriebenes Beispiel, aber die Teilnahmebedingungen sollten trotzdem nicht zu kompliziert sein, sonst macht sich nämlich niemand die Mühe.

Wenn ich Gewinnspiele veranstalte, dann lasse ich z.B. für Filme abstimmen oder stelle eine Frage, die dann in einem Kommentar beantwortet werden kann.

Wenn Du es Deinen Lesern möglichst einfach machst und dann auch noch einen tollen Preis anbietest, dann kannst Du Dich schon mal auf einen Besucheransturm freuen.

Preise selber kaufen?

Jein 😉 Im Prinzip gibt es hier zwei Möglichkeiten:

  1. Die Preise selber kaufen
  2. Jemand die Preise zur Verfügung

Letzteres ist natürlich die coolere Variante. Allerdings brauchst Du dafür auch eine bestimmte Reichweite. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass große Hersteller wie LG, Samsung, Toshiba, Sharp oder Panasonic nicht unbedingt einen neuen Smart TV heraus rücken, wenn ein Blog gerade mal 5 Leser im Monat hat 😉

Es kann aber auch nicht schaden, einfach mal eine Mail an die Firmen X, Y oder Z zu schicken. In dieser Mail kannst Du dann einmal Deinen Blog vorstellen, etwas zu den Besucherzahlen und den demografischen Daten (Geschlechterverteilung, Alter, usw…) sagen und dann nett fragen, ob ein Sponsoring möglich wäre.

Sollte sich tatsächlich niemand finden, der einen Preis zur Verfügung stellen möchte, bleibt ja immer noch Variante 1. Wie weiter oben schon gesagt, muss es ja nicht zwingend etwas Teures sein. Ein 10,- € Gutschein für Amazon und Co. tut es auch.

Das war es schon wieder. Ich hoffe mein neuer Beitrag hat Dir gefallen. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, schreib mir gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag, oder schick mir eine E-Mail.

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