Oje, seit dem letzten Beitrag zu meinen Erfahrungen als Blogger, sind leider ein paar Wochen verstrichen, sorry. Ich wollte aber gerne erst über ein paar andere Themen, wie z.B. die Caddytrips und natürlich auch meine Hochzeit schreiben, bevor ich diese Serie fortführe.

Heute ist es aber endlich soweit. Im mittlerweile 5. Teil meiner Serie, erzähle ich Dir von weiteren Erfahrungen, Fehlern und anderen Dingen, die ich als Blogger in 14 Jahren gemacht und gelernt habe.

Die richtige Frequenz – Regelmäßigkeit

In welchen Abständen sollten eigentlich neue Blogposts erscheinen? Täglich? Wöchentlich? Monatlich? Für diesen Punkt bin ich eigentlich kein Musterbeispiel 😉

Es gibt Phasen, da fallen mir fast stündlich neue Themen für Blogbeiträge ein. Und dann gibt es auch Tage bzw. Wochen, da funktioniert es nicht so gut.

Ob in allen Bereichen eine bestimmte Frequenz wichtig ist, kann ich leider nicht genau sagen. Ich könnte mir aber z.B. sehr gut vorstellen, dass ein Newsblog über Promis öfter als einmal pro Monat etwas veröffentlichen sollte 😉

Regelmäßigkeit ist wichtig

Meiner Meinung nach ist sonst aber vor Allem die Regelmäßigkeit wichtig. Damit ist nicht zwingend gemeint, dass jeden Dienstag um 15 Uhr ein neuer Blogpost erscheinen sollte. Ich meine damit, dass Du es im besten Fall nicht so machst: In einer Woche 5 Beiträge veröffentlichen, dann 2 Monate lang gar nichts, dann mal wieder einen Beitrag und nach einer Mehrwöchigen Pause mal wieder etwas.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es manchmal leider so mache. Dabei habe ich festgestellt, dass sich unregelmäßige Veröffentlichungen negativ auf Wiederkehrende Besucher (die kommen irgendwann weniger häufig, oder gar nicht mehr vorbei) auswirken können. Auch Google ist von so einem Verhalten anscheinend nicht so sehr begeistert.

Wie wichtig Regelmäßigkeit ist, habe ich durch dieses Beispiel gelernt

In einem Test mit einem Blog, den es inzwischen nicht mehr gibt, konnte ich folgendes erkennen:
Auf eine recht aktive Phase mit 2 Beiträgen pro Woche, folgte eine lange Pause von etwa 4 Monaten. In den ersten beiden Monaten schien die Pause keinen Effekt auf die Google Einspringer zu haben. Im dritten Monat brachen diese aber plötzlich ein und auch die Rankings verschlechterten sich. Dieses Verhalten setzte sich im vierten Monat fort.

Im 5. Monat veröffentlichte ich dann wieder 2 Beiträge und es dauerte eine ganze Weile, bis diese in den Google Webmaster Tools (Search Console) in Form von Suchanfragen auftauchten.

Auf anderen Blogs, die regelmäßiger von mir versorgt wurden, gab es diesen Effekt nicht.

Daraus habe ich gelernt, dass Regelmäßigkeit sehr wichtig ist. Ich habe mir dann selber auferlegt mindestens einen Blogbeitrag pro Woche zu veröffentlichen und versuche mich daran zu halten 😉

5 Tipps für neue Blogbeiträge

Damit Dir, für regelmäßig neue Beiträge, nicht die Ideen ausgehen, habe ich mir für Teil 5 meiner Blogger-Serie ein kleines Extra überlegt.

In diesem Abschnitt möchte ich Dir nämlich gerne 5 Tipps für neue Blogbeiträge an die Hand geben um Dir dabei zu helfen Deinen Blog langfristig mit Leben zu füllen:

1. Interviews

Je nachdem in welchem Bereich Du Dich mit Deinem Blog bewegst, gibt es viele oder auch nicht so viele andere Blogger, die über ähnliche Themen schreiben. Da bietet es sich doch geradezu an eine (oder mehrere) davon zu einem kurzen Interview zu bitten.

Der Vorteil: Du bietest Deinen Lesern einen interessanten Beitrag / Blogtipp und Du profitierst nebenbei auch von der Reichweite des interviewten Bloggers. Dieser wird das Interview nämlich bestimmt mit seinen Lesern teilen.

Außerdem können auch durchaus nette Kontakte durch eine einfache Interviewanfrage entstehen.

2. So mache ich … / So bekomme ich …

Wenn Du es noch nicht beschrieben hast, dann könnte ich mir vorstellen, dass es Deine Leser durchaus interessiert wie Du z.B. die Fotos für Deine Blogpostings machst. Also welche Kamera Du verwendest, welche Einstellungen Du nutzt und ob Du noch weiteres Zubehör, wie z.B. einen Blitz oder ein Stativ verwendest.

Aufbau

Auch interessant wäre z.B. wie Du auf neue Rezepte / Outfits oder ähnliches kommst.
Für Travelblogs könnte ich mir gut vorstellen, dass Du z.B. verschiedene Möglichkeiten der Anreise zu einem bestimmten Ziel beschreibst. Also welche Möglichkeiten es z.B. gibt um von Deutschland nach Schweden zu kommen und was es kostet.

3. Etwas über Dich

Es gibt doch bestimmt ein paar Dinge, die sich über Dich erzählen lassen. Wer bist Du, woher kommst Du, was sind Deine Hobbies, wie bist Du zum Bloggen gekommen, usw…

Florian Grewe

Vielleicht gibt es ja auch ein paar lustige Fakten oder Anekdoten über Dich bzw. aus Deinem Leben? Oder Du möchtest mal zeigen wo / wie Du wohnst.

Eigentlich gibt es immer irgendetwas über sich selbst zu erzählen.

4. Persönliche Erfahrungen

Im Laufe des Lebens sammeln wir eine große Anzahl von Erfahrungen. Im Kindesalter z.B., dass Feuer heiß ist und man es nicht anfassen sollte. Und als Erwachsener steht vielleicht eine Hochzeit an bzw. liegt hinter Dir. Oder Du planst eine besondere Reise. Vielleicht hast Du auch etwas schönes selbst gebaut.

Erfahrungen lauern überall, sie müssen nur noch aufgeschrieben werden und schwupps ist wieder ein neuer Blogbeitrag fertig 😉

5. Kritiken und Tests

Auch dieser Beitragstyp ist immer gern gesehen. Und im Prinzip lässt sich alles testen. Du hast Dir gerade einen neuen Fernseher gekauft? Cool, teste ihn und schreib darüber. Selbiges gilt für alle anderen Produkte auch: Klamotten, Smartphones, Schminke, Technik, Spielzeug, Spiele, Lebensmittel usw usw usw…

Es funktioniert aber auch mit Dienstleistungen. Wie lief z.B. das Checkin in Deinem letzten Urlaub? Oder wie freundlich war der Berater im Fachmarkt, als Du Dir Produkt XY gekauft hast? Wie schmeckt eigentlich das Essen im Restaurant um die Ecke?

Es gibt soooooooo viele Dinge, die sich testen und rezensieren lassen und zwar egal worüber Du bloggst.

Ich denke das sollte erst mal reichen 😉 Wenn Du Interesse an solchen Listen hast, lass es mich gerne wissen. Dann stelle ich mal eine längere davon zusammen.

Das war auch schon Teil meiner Blogger-Serie. Wie immer hoffe ich, dass Dir der Beitrag gefallen hat und das interessante Tipps für Dich dabei waren?

Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, schreib mir gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag, oder schick mir eine E-Mail.

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