Beth und Harry wollen einen romantischen Urlaub auf einer unbewohnten Insel mitten im Great Barrier Reef verbringen. Dort angekommen, fühlt sich das junge Paar gleich wie im Paradies.

Aber dann sind da plötzlich fremde Fußspuren im Sand…

Schlimmer kann man es sich eigentlich gar nicht vorstellen, oder?

  • “Alleine” mit etwas Unbekanntem
  • Keine Chance zu fliehen
  • Hilfe bräuchte mindestens 5 Stunden bis zur Insel

Dark Beach zeigt, dass verlassene Inseln nicht immer wirklich verlassen sein müssen.

Dark Beach Kritik:

Die Idee mit einem jungen Paar auf einer “einsamen” Insel ist jetzt zwar nicht unbedingt etwas Neues, aber das muss ja zum Glück kein schlechtes Zeichen sein.
Die Grundidee gefällt mir auf jeden Fall sehr gut und ist auch gut umgesetzt.

Es ist zwar nicht der gruseligste Film den ich je gesehen habe, aber dafür lässt man den Zuschauer rätseln wer da sein Unwesen treibt und was die Hintergründe sind.

Der Film kommt ohne viele Effekte aus. So sucht man z.B. CGI (Computeranimationen) zwar vergeblich, aber vermisst sie auch nicht.

Wir gerade schon geschrieben ist Dark Beach nicht unbedingt der gruseligste Film, den ich kenne, aber die Geschichte an sich lässt einem doch kalte Schauer über den Rücken laufen und die kleinen Härchen am Körper nach oben stehen. Man muss die Idee des Films einfach mal auf sich selber beziehen. Was wäre, wenn einem etwas ähnliches passieren würde?

Es muss ja nicht zwingend gleich eine ganze Insel sein, aber z.B. eine kleine Hütte in einem abgeschiedenen Waldgebiet. Der Knackpunkt ist ja, dass man der drohenden Gefahr fast schutzlos ausgeliefert ist und z.B. eine Insel auch nicht mal so eben schnell verlassen kann, wenn man gerade kein Boot zur Hand hat.

Dark Beach spielt meiner Meinung nach genau darauf ab diese Gedanken in die Köpfe der Zuschauer zu projizieren und das verleiht diesem Film eine gelungene Atmosphäre aus Grusel, Angst und Spannung.

Geraldine Hakewill und Henry James verkörpern die Figuren des jungen Paares und machen ihre Sache wirklich gut. Beide spielen glaubhaft und nicht zu übertrieben.

Angst und Panik sind gleich zwei Dinge, die nicht leicht zu transportieren sind und einen Film somit schnell unglaubwürdig wirken lassen können, wenn man es den Schauspielern nicht abkauft. Diese Gefahr besteht bei Dark Beach aber nicht, auch wenn ich den Beiden jetzt nicht gleich einen Oscar in die Hand drücken würde.

Dark Beach – Mein Fazit:

Eigentlich hatte ich mir wegen vieler schlechter Kritiken im Internet vorgenommen mir den Film nicht mehr anzusehen. Doch dann stand ich in der Videothek plötzlich davor und habe ihn einfach mal mitgenommen.

Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass Meinungen und Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können. Mir hat Dark Beach sehr gut gefallen und ich werde ihn in Kürze den anderen Blu-rays in meiner Sammlung vorstellen.

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