Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Jetzt bin ich schon seit über einem Monat verheiratet. Gut, im Vergleich zu Paaren, die jetzt gerade Goldene Hochzeit oder ähnliches feiern, ist das noch recht kurz. Aber mir kommt es so vor, als wenn ich erst vor ein paar Tagen Ja gesagt hätte.

Und bevor jetzt alle Erlebnisse in zu weite Ferne rücken um sich daran zu erinnern, möchte ich meinen kleinen Zweiteiler heute gerne abschließen und Dir erzählen, was ich noch so alles als Bräutigam gelernt habe.

Das habe ich noch so alles als Bräutigam gelernt

Cathrin und Florian Leyrer
© Henning Thoeming

Das Essen

Wir hatten uns selber vorgenommen nicht zu diesen Hochzeitspaaren zu gehören, die super leckeres Essen bestellen und dann nichts davon runter bekommen. Es hätte auch fast geklappt.

Wir waren aber so im Rausch der Ereignisse, dass wir tatsächlich gar keinen Hunger hatten. Wir hatten zu zweit schon ganz gut an einem Stück unserer schönen Hochzeitstorte zu kämpfen.

Abends passte zwar schon wieder etwas mehr in uns, aber leider immer noch recht wenig.

Zum Glück waren wir ein paar Wochen vor unserer Trauung noch zum Probeessen, so konnten wir das leckere Buffet vom Restaurant Leuchtturm in Harburg vorab schon in vollen Zügen genießen.

Die Zeit

Eigentlich hatten wir immer das Gefühl super in der Zeit zu liegen. Unsere Planungen begannen wir sogar schon ein Jahr vor dem eigentlichen Hochzeitstermin. Kurz darauf hatten wir auch schon alle Locations gebucht und die ersten Zimmer für unsere Gäste geblockt.

Da wir sonst meist eher knapp in der Zeit liegen, waren wir doch ziemlich überrascht von uns selbst 😉

Trotzdem gab es kurz vor der Hochzeit noch jede Menge zu tun. Zum Glück hatten wir beide (in weiser Voraussicht) schon eine Woche vorher Urlaub genommen.

Die Getränke mussten noch abgeholt und die Deko gebastelt werden. Außerdem wartete auch noch eine beträchtliche Menge an Blumen auf uns um unsere Deko zu finalisieren. Dann mussten noch das Zelt und die Kirche geschmückt werden.

Es standen noch mehr Punkte auf unserer Liste, aber das waren die Highlights. Und obwohl wir eigentlich so gut in der Zeit lagen und so toll vorbereitet waren, haben es einige Kleinigkeiten unserer Liste nicht in die Umsetzung geschafft.

Es geht auch mal etwas schief

Es kann und wird auch Dinge geben, die nicht so laufen wie geplant. Auf einige kann man sich vorbereiten, wie z.B. das Wetter. Auf andere aber auch nicht.

Wir hatten z.B. das Problem, dass plötzlich kein Strom mehr da war. Die Sicherung war drin, die Verbindungen sahen O.K. aus, also wo konnte das Problem liegen?

Wir hatten ein kleines Zusatzzelt in dem wir Getränke und nicht benötigte Bierzeltgarnituren lagerten. In diesem Zelt befand sich auch eine Kabeltrommel mit 4 Anschlüssen, über die alle Lampen und die Musikanlage liefen.

Kein Strom zu haben, war also ziemlich doof 😉

Was wir beim Einladen des kleinen Zeltes nicht bedacht hatten: Wenn man Bierzeltgarnituren stapelt, dann kommt da ein ganz schönes Gewicht zusammen. Anscheinend zu viel für so ein armes kleines Stromkabel, welches genau darunter lag.

Als ich die Kabeltrommel dann durch eine neue ersetzt hatte, lief zum Glück wieder alles.

Das Aufräumen

Auch nach der Hochzeit gibt es immer noch etwas zu tun. Besonders dann, wenn man (wie wir) zuhause feiert.

So musste z.B. das Zelt auf- und ausgeräumt werden, damit es wieder abgeholt werden konnte. Besteck und Geschirr mussten gespült und die nicht verbrauchten Getränke wieder zum Getränkemarkt gebracht werden.

Das war zwar alles nicht wirklich stressig, aber beanspruchte doch etwas Zeit für sich. Nach 2 Tagen waren wir aber mit dem Gröbsten durch und konnten fröhlich in die Flitterwochen starten.

Sooo, das war der letzte Teil meiner kleinen Reihe. Ich hoffe es waren ein paar interessante Themen für Dich dabei?

Falls Du noch irgendwas vermissen solltest oder eine Frage hast, schreib mir gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag.

Bild: © Henning Thöming

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