Eine Woche Urlaub liegt hinter mir und ich habe in dieser kurzen Zeit doch viel gemacht und erlebt. Zu viel um es komprimiert in einen Beitrag zu pressen. Daher teile ich meine Themen einfach auf mehrere Beiträge auf. Wie ich vor ein paar Tagen bereits schrieb, habe ich das Radfahren wieder für mich entdeckt und greife dieses Thema daher gleich als Erstes auf.

„Gepimpter“ Drahtesel

Fahrrad fahren bereitet mir eigentlich sehr viel Freude. Leider wollte mir mein fahrbarer Untersatz die Suppe aber erst noch versalzen und lies immer heimlich die Luft aus den Reifen. Erst durfte ich „nur“ einmal am Tag pumpen, dann einmal pro Tour und dann auch noch während des Radelns. Also habe ich mir etwas Geld geschnappt, bin zum Fahrradladen um die Ecke gedüst und habe meinem Drahtesel Reifen-technisch eine Verjüngungskur gegönnt. Neben neuen Schläuchen und Mänteln gab es zudem auch noch einen Getränke- sowie einen Luftpumpenhalter.

Als ich dann wieder zuhause angekommen bin und die vielen neuen Zubehörteile vor mir ausgebreitet hatte, wollte ich dann auch mal eben „schnell“ alles anbauen und habe mich als erstes auf die Reifen gestürzt. Dabei habe ich gelernt, dass Reifen-Mäntel nach einer gewissen Anzahl von Jahren porös und widerspenstig werden können. Zumindest hat das Drecksteil von meinem Vorderrad sich strickt geweigert selbiges zu verlassen um Platz für etwas Neues zu machen. Mit viel Geschimpfe, Gefluche und Hilfe habe ich es dann letztlich aber doch noch geschafft – Juchuuuu 🙂 Das Mountainbike ist also wieder Einsatzbereit.

Unterwegs auf dem Fahrrad

Die ersten Touren auf dem verjüngten Fahrrad sind mit 20-30 Kilometern Länge aus Sicht eines geübten Fahrradfahrers vielleicht noch recht kurz gehalten, aber ich war eigentlich ganz dankbar dafür. Denn mein Gesäß und der Sattel müssen wohl erst mal wieder Freundschaft schließen, bevor ich auch längere Strecken zurücklegen kann, ohne danach immer ein aufblasbares Sitzkissen in der Nähe haben zu müssen. Man wächst aber ja bekanntlich mit seinen Aufgaben, daher bin ich frohen Mutes bald auch längere Touren meistern zu können. Vielleicht ja auch mal über mehrere Tage.

Bis jetzt haben meine Freundin und ich uns allerdings noch damit begnügt die Gegend um unsere neue Heimat (Nordheide) herum zu erkunden. Wir sind von Itzenbüttel nach Klecken, Buchholz, Holm-Seppensen, Wörme und alles was sich noch so in unserem Radius befand gedüst. Die einzelnen Trips haben wir übrigens mit zwei Actioncams festgehalten. Sobald ich die Videos einmal durch mein Schnittprogramm gejagt habe, reiche ich das fertige Filmchen an dieser Stelle natürlich noch nach.

Fahrrad Apps

Zugegeben, ich bin schon irgendwie ein kleiner Technik-Nerd und probiere sehr gerne mal neue Gadgets und Apps aus. Für unsere Radtouren habe ich mich daher mal näher mit den beiden folgenden Apps befasst:

[appbox googleplay de.komoot.android]

[appbox googleplay com.runtastic.android.roadbike.pro]

Anfangs dachte ich noch (vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu blöd), dass es sich bei beiden Apps um Fahrrad-Navis handeln würde. Wie sich jedoch herausgestellt hat, trifft dies nur auf die erste App (komoot) zu. Die Runtastic App dient eher dazu eigene Aktivitäten aufzuzeichnen und sich dann mit anderen zu messen bzw. zu challengen (korrigiere mich gerne, wenn ich die Funktion falsch interpretiere 😉 ). Das macht aus der Runtastic App natürlich kein schlechtes Produkt. Das Aufzeichnen und spätere Analysieren der eigenen Leistung hat durchaus seinen Reiz. So erfahre ich darüber z.B. schnell und einfach wie weit ich tatsächlich gefahren bin, wie viele Kalorien ich verbrannt habe (brennt ihr Miststücke) und noch viele weitere interessante Daten. Wenn ich allerdings die Challenge eines Freundes annehmen möchte, muss ich seine Route wohl schon kennen um diese abfahren zu können. Eine Navigationsmöglichkeit habe ich in der Runtastic App nämlich leider nicht entdeckt.

An dieser Stelle kommt dann aber die komoot App zum Einsatz. Dort kann ich mir verschiedene Touren aussuchen und mich (wie im Auto) ganz einfach von A nach B navigieren lassen. Dabei werden auch ein paar Daten, wie z.B. Geschwindigkeit und Reisedauer erfasst, aber leider nicht ganz so ausführlich wie in der Runtastic App. Als reines Navi und um mal ein paar neue Ecken kennenzulernen ist diese App aber absolut empfehlenswert. Leider frisst das Smartphone während der Navigation ziemlich viel Akku, wenn das Display permanent eingeschaltet und das GPS aktiviert ist. Eine Internetverbindung ist Dank Offline-Karten zwar nicht notwendig, trotzdem war der Akku meines Galaxy S4 nach ca. einer Stunde schon zur Hälfte aufgebraucht. Dafür kann zwar die App nichts, aber lange Touren erfordern trotzdem noch etwas zusätzliche Zubehör, wie z.B. eine Powerbank oder Ersatzakkus. Vielleicht hast Du aber auch den rettenden Tipp für mich, wie ich mein Handy auch unterwegs auf dem Fahrrad laden kann?

Hinweis zum Foto

Auf dem Beitragsbild sind nicht meine Arme und mein Lenker zu sehen. Das Foto nutze ich vorerst als Platzhalter, bis meine eigenen Bilder fertig sind. Ich wollte mit der Veröffentlichung dieses Beitrags nur nicht mehr so lange warten 😉 Das Foto habe ich auf pixabay.com gefunden. Dort wurde es vom User unsplash (unsplash.com) hochgeladen.

Bild: © unsplash.com

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