Willkommen zum dritten Teil meiner Serie: Was ich als Blogger und Webseitenbetreiber in 14 Jahren gelernt habe.

Auch heute habe ich wieder ein paar interessante (hoffe ich zumindest 😉 ) Themen, aus meiner Zeit als Blogger, zusammengestellt.

Ich blogge seit 14 Jahren: Das habe ich gelernt

Probieren geht über Studieren

Probieren geht über Studieren
© Felix_Broennimann / pixabay.com

Im allerersten Beitrag dieser Serie schrieb ich über ein sehr ähnliches Thema. Soll ich, oder soll ich nicht? Damals bezog sich diese Frage allerdings noch auf die Entscheidung überhaupt mit dem Bloggen bzw. dem Aufbau einer Webseite anzufangen, oder nicht.

Dieses mal möchte ich eher auf die Inhalte und Funktionen hinaus. In der Vergangenheit habe ich mir nämlich schon öfter mal Fragen gestellt, wie z.B.:

  • Soll ich wirklich ein Beitrag über das Thema XY schreiben?
  • Lohnt sich Facebook / Twitter / Pinterest / Instagram für mich?
  • Brauche ich ein Forum?
  • Würde sich jemand für meinen Newsletter anmelden?

Diese Liste könnte ich noch ewig weiterführen, aber ich denke der wesentliche Punkt ist klar.

Ich habe irgendwann erkannt, dass beim Herumgrübeln oft sehr viel mehr Zeit drauf geht, als wenn ich es einfach probiert hätte.

Seitdem versuche ich mir möglichst wenige Gedanken zu machen und neue Ideen einfach auszuprobieren.

Einfach machen? Jein, fast…

Der einzige Stolperstein war und ist leider das Rechtliche:

  • Wenn Du z.B. einen Newsletter in Deine Webseite einbauen möchtest, dann solltest Du Dinge wie z.B. die Datenschutzerklärung oder Double Optin nicht vergessen.
  • Auch Social Media Accounts, die Du für Deinen Blog anlegst, brauchen inzwischen (in vielen Fällen) ein Impressum.

Auch diese Liste lässt sich fortsetzen, aber es soll hier ja nicht um eine Rechtsberatung gehen, sondern um die Umsetzung neuer Ideen 😉

Wenn der Aufwand für die Umsetzung überschaubar ist und die Rechtslage es zulässt, dann probiere ich es einfach aus. Wenn es dann tatsächlich niemanden interessieren oder gefallen sollte, dann ist es zwar schade, aber ich bin um eine Erfahrung reicher und kann mich mit anderen Ideen beschäftigen.

Ein Blog braucht Zeit und Geduld

Ein Blog braucht Zeit und Geduld
© Monoar / pixabay.com

Wenn ich in den letzten 14 Jahren eins gelernt habe, dann dass ein Blog viel Zeit und noch mehr Geduld braucht.

Für das Erstellen neuer Beiträge brauche ich z.B. auch schon mal mehrere Stunden bzw. in einigen (wenigen) Fällen manchmal auch Tage oder länger.

Mein Blog will aber auch dann bespaßt werden, wenn ich gerade keine neuen Beiträge schreibe, z.B. wenn Updates anstehen oder Kommentare auf eine Antwort warten.

Außerdem werfe ich zusätzlich immer gerne einen prüfenden Blick auf die Zahlen (Seitenaufrufe, Sitzungen, Downloads, etc…).

Inzwischen buhlen auch immer mehr soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram usw… um Aufmerksamkeit.

Bestimmte Arbeitsabläufe konnte ich im Laufe der Zeit zwar kürzen, aber ein Blog und das ganze Drumherum brauchen trotzdem regelmäßig Zeit.

Mein Zeitplan

Vielleicht interessiert es Dich ja, wie ich mir meine Zeit für die Blogpflege einteile. Ich mache zwar vieles nach Bedarf, aber es gibt auch ein paar Dinge, die ich z.B. täglich mache:

  • Prüfung der Sitzungen und Seitenaufrufe
  • Prüfung der Kennzahlen in den Google Webmaster Tools
  • Nach Updates / Kommentaren schauen (inkl. Durchführung und Beantwortung)
  • Social Media (Ein wenig stöbern, liken, kommentieren usw…)

Für die ersten 3 Punkte brauche ich etwa 5 – 10 Minuten. Außer wenn etwas “merkwürdig” aussieht. Also wenn z.B. ungewöhnlich viele oder wenige Seitenaufrufe verzeichnet wurden.

Für Social Media habe ich keinen festen Zeitplan. Hier schaue ich einfach zwischendurch mal rein. Insgesamt würde ich den Zeitaufwand hier aber auf etwa 30 – 60 Minuten schätzen.

Machst Du es ähnlich, oder gehst Du ganz anders vor?

Geduld, Geduld und nochmal Geduld

Neben der Zeit, die investiert werden möchte, ist auch Geduld sehr wichtig.

Das durfte ich schon des Öfteren am eigenen Leib erfahren und predige es auch immer fleissig. Gerade bei neuen Projekten kann durchaus etwas Zeit vergehen, bis diese sich z.B. einen festen Stand in den Suchergebnissen erkämpft haben oder bis die ersten (regelmäßigen) Leser kommen.

Aber auch als langjähriger Blogger gibt es Dinge, die nicht von jetzt auf gleich eine Auswirkung haben. Wenn ich z.B. die Überschrift eines Beitrags ändere, weil ich mir dadurch höhere Klickzahlen erhoffe, dann kann ich leider nicht sofort mit aussagekräftigen Ergebnissen rechnen. Ich muss mir die Zahlen erst über einen gewissen Zeitraum ansehen und vergleichen.

Zum Glück bin ich aber ein sehr geduldiger Mensch 😉 Während ich auf die Ergebnisse einer Anpassung warte, kümmere ich mich einfach um andere Dinge. Es gibt ja immer etwas zu tun (siehe weiter oben).

Teil 4 folgt demnächst

Was ich sonst noch so alles in meinen 14 Blogger-Jahren gelernt habe, erzähle ich Dir im 4. Teil meiner Serie. In etwa 2 – 3 Wochen sollte er da sein.

Teil 1 und 2 kannst Du hier nachlesen:

Ich hoffe diese Serie gefällt Dir? Hast Du vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Schreib gerne etwas darüber in die Kommentare. Natürlich kannst Du dort auch Fragen, Lob, Kritik oder Anregungen hinterlassen.

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