Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber zumindest einer dieser vielen „…doch was dann geschah, war unglaublich“-Artikel aus dem Facebook Stream war jetzt tatsächlich mal nützlich.

Was das mit dem Aufpäppeln einer erschöpften Biene zu tun hat, verrate ich Dir in diesem Beitrag.

Eine erschöpfte Biene auf meiner Terrasse

Plötzlich hockte sie auf meiner Terrasse, eine einzelne Honigbiene. Erst dachte ich noch, dass sie nur kurz nachsehen wollte, ob es bei mir vielleicht etwas nützliches für die Honigproduktion abzustauben gibt. Aber sie hockte dafür doch schon ziemlich lange da, viel lange sogar und vor Allem schien sie sich gar nicht zu bewegen.

erschöpfte Biene

Kamera: Nikon D7000
Blende:
 13
Brennweite: 90mm
Verschlusszeit: 1/60 Sek.
ISO: 800

Nicht mal die Fühler bewegten sich, zumindest nicht merklich. Ich habe mich dann an eine Story erinnert, die ich mal irgendwo auf Facebook gelesen hatte. Darin ging es zwar um Hummeln, aber das Prinzip lässt sich offensichtlich auch auf Bienen übertragen.

So hilfst Du erschöpften Bienen und Hummeln

Wenn man eine Hummel am Wegesrand sieht, die sich nicht regt, dann handelt es sich dabei um ein erschöpftes Insekt, dass zu schwach zum Weiterfliegen ist. Um die Hummel wieder fit zu machen, sollte man ihr ein Gemisch aus Zucker und Wasser oder einen kleinen Kleckser Honig reichen.

So hilfst Du einer erschöpften Biene

Kamera: Nikon D7000
Blende:
 8
Brennweite: 90mm
Verschlusszeit: 1/80 Sek.
ISO: 400

Ich überlegte kurz, ob ich der Biene jetzt etwas geben sollte oder nicht. Aber nachdem sie sich auch nicht vom Fleck bewegte, wenn ich näher an sie heran kam, bin ich schnell in die Küche geflitzt und habe mir den Honig geschnappt. Draußen habe ich dann etwas Honig vor die Biene getröpfelt.

Bienen trinken mit Strohhalm, der Beweis

Erst tat sich nichts, dann bewegte sich das Bienchen langsam, aber sicher auf den Klecks zu, fuhr seinen Strohhalm aus und begann zu schlürfen. Der perfekte Moment um auch mal die Videofunktion meiner Nikon D7000 mit angesetztem Makro-Objektiv (Tamron 90mm 2,8 Macro) zu testen. Das Video kannst Du Dir hier ansehen.

Leider ist das Video bei der Konvertierung ins MP4 Format etwas dunkel geworden, aber das Wesentliche ist ja noch zu sehen 😉

Ich habe zur Sicherheit aber natürlich auch noch ein Foto gemacht.

Biene trinkt Honig

Kamera: Nikon D7000
Blende:
 10
Brennweite: 90mm
Verschlusszeit: 1/30 Sek.
ISO: 800

Auf jeden Fall war es mal eine interessante Erfahrung und ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass die Biene den Honig überhaupt anrührt. Man lernt halt nie aus 😉

Hast Du vielleicht auch schon mal etwas ähnliches erlebt und möchtest darüber berichten? Schreib Deine Story gerne als Kommentar unter diesen Beitrag.

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