Jeder, der im Internet über kurz oder lang erfolgreich sein und die eigene Homepage, seinen Blog oder einen Online-Shop in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen nach oben bringen möchte, kommt nicht an OnPage SEO vorbei. In diesem Beitrag zeige ich Euch anhand einer Infografik verrate ich Euch worauf Ihr achten solltet.

Hinweis:

Die Infografik wurde leider wieder gelöscht.

Auf dieser Infografik finden sich allerhand wichtige Punkte, die man bei der Suchmaschinenoptimierung für die eigene Webseite beachten sollte. Das Beste ist, dass man für diese Art der Optimierung meist keine Programmierkenntnisse benötigt.

Da die Infografik (wie Ihr sicher schon gemerkt habt) leider nicht in deutscher Sprache vorliegt, gehe ich auf die einzelnen Schritte an dieser Stelle auch einmal in deutscher Sprache ein.

Wichtige OnPage SEO Faktoren:

1. Leverage SEO-Friendly Permalink URLs

Achtet darauf, dass Ihr sprechende URLs nutzt. Wenn Ihr z.B. einen Beitrag zum Thema „Urlaubsreisen in die Südsee“ schreibt, dann sollten sich diese Keywords auch in der URL wiederfinden. Ein kleines Beispiel gefällig?
Falsch: flodji.de/p=123
Richtig: flodji.de/urlaubsreisen-in-die-Suedsee/
Als WordPress User könnt Ihr in den Permalink Einstellungen unter „Einstellungen->Permalinks“ eine Strukur für Eure URLs auswählen oder vorgeben. Ich nutze z.B. auf all WordPress-Seiten die Vorlage „Beitragsname„, so dass der Link zu einem neuen Beitrag automatisch aus dem Beitragstitel generiert wird.

2. Goal=Start Title with Keyword

Ich greife wieder das Beispielthema Urlaub aus Punkt 1 auf. Wenn Ihr einen Beitrag auf ein bestimmtes Keyword oder einen Satz hin optimieren möchtet, dann sollte sich dieses unbedingt auch im Titel wiederfinden. Wenn Ihr also einen Beitrag über das Thema „Urlaub in der Südsee“ schreiben möchtet und auch in den Suchergebnissen bei Google und Co. erscheinen möchtet, wenn jemand danach sucht, dann erhöht Ihr Eure Chancen deutlich, wenn Ihr das Keyword oder den entsprechenden Satz an den Anfang Eures Titels schreibt. Kleines Beispiel gefällig?
Falsch: Traumhafte Strände zum Entspannen
Richtig: Urlaub in der Südsee – Traumhafte Strände zum Entspannen

3. Dazzle with Multimedia

Um das Benutzererlebnis für Eure Besucher zu erhöhen solltet Ihr Euch nicht nur auf Text beschränken, sondern Eure Inhalte zusätzlich noch mit Bildern und / oder Videos aufwerten. Natürlich sollten diese dann allerdings auch thematisch zum Inhalt passen. Ein Video mit lustigen Katzen passt eher weniger in einen Beitrag zum Thema „10 Kilo in 14 Tagen verlieren“, auch wenn Lachen sicherlich auch ein paar Kalorien verbrennt 😉

4. Use Outbound Links

Ausgehende Links zu themenverwandten Beiträgen auf anderen Webseiten oder generell auf diese Seiten helfen Google und Co. dabei das Thema Eurer Seite bzw. Eures Beitrags besser einordnen zu können. Allerdings hilft es hier nicht seine Beiträge mit Links vollzustopfen, denn ein Beitrag der nur aus Links besteht, wirkt doch eher nach Spam.
Ich habe für mich selber hierzu noch kein Optimum ausgearbeitet, aber der Autor der Infografik schreibt in seinem Beitrag, dass er etwa 2-4 ausgehende Links pro 1.000 Wörter in seinen Inhalten setzt.

5. Drop Keyword in First 100 Words

Nicht nur im Titel Eurer Webseite oder Eurer Beiträge sollte das jeweilige Keyword oder der entsprechende Satz auf den Ihr optimieren möchtet zu finden sein, sondern auch in den ersten 100 Wörtern z.B. in der Einleitung Eures Artikels bzw. Eurer Seite.

6. Wrap Your Title in an H1 Tag

Es hieß eine ganze Zeit lang, dass der Titel einer Webseite bzw. eines Beitrags nicht mehr in einen H1 Container gesteckt werden muss, aber ein Selbsttest, den ich auf einer meiner Webseiten gemacht habe hat gezeigt, dass dem nicht so ist. Suchmaschinen wie z.B. Google achten sehr wohl darauf ob ein Beitragstitel als H1 Überschrift eingesetzt wird oder nicht. Prüft also am besten mal im Quelltext Eurer Webseite ob die Überschriften auf den Beitragsseiten in einem H1 Container eingebettet liegen oder nicht. Sollte letzteres der Fall sein, dann solltet Ihr dies bald ändern. Der H1 Container gibt übrigens an, dass es sich um eine Überschrift erster Ordnung handelt. In den Beiträgen selber solltet Ihr die H1 Überschrift dann allerdings nicht weiter verwenden, sondern die Zwischenüberschriften in H2 – H6 Container einbetten. Je nachdem wie viel Gewicht diese Überschriften bekommen sollen. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben, ein Inhalt der nur als Überschriften besteht, kann schnell missverstanden werden.

7. Nail Loading Speed

Die Ladegeschwindigkeit einer Webseite ist mittlerweile ein sehr wichtiger Rankingfaktor, denn Studien haben aufgezeigt, dass schon 1-2 Sekunden mehr Ladezeit darüber entscheiden können ob ein Besucher wiederkommt oder nicht.
Es gibt zum Glück einige Möglichkeiten herauszufinden wie schnell die eigene Webseite lädt und wo man noch nachbessern muss, z.B. Google Pagespeed oder Pingdom.com

Wenn Ihr WordPress nutzt, dann habe ich hier 6 Tipps mit denen Eure WordPress Webseiten schneller werden

8. Add Modifiers To Your Title

Spielt mit Ergänzenden Wörtern in Euren Beitragstiteln wie z.B. Die besten, Top 5, Tipps, Review, Kritik, …
Dadurch kann sich das Suchmaschinenranking für Longtail Keyords (also längere Suchanfragen) verbessern.

9. Use Social Sharing Buttons

Die sogenannten Social Signals bekommen immer mehr Bedeutung zugeschrieben, sowohl auf Seiten der Besucher als auch auf Seiten der Suchmaschinen und natürlich der sozialen Netzwerke wie z.B. Facebook selber.
Wenn Ihr Euren Lesern also Social Sharing Buttons unter Euren Beiträgen anbietet, dann erhöht sich dadurch natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher diese auch nutzt.

10. Post Long Content

Langer Content soll besser in den Suchmaschinen ranken, sagt z.B. SerpIQ.com, die das Ganze mal getestet haben.
Hm… bei diesem Punkt bin ich etwas geteilter Meinung. Natürlich gibt es bei langen Beitragen mehr Content, den die Datenhungrigen Suchmaschinen durchstöbern können, aber wollen sich Eure Leser auch durch durch sooo lange Beiträge ackern?
Sicherlich gibt es Leser, die es gerne so ausführlich wie möglich mögen, aber es gibt diejenigen unter ihnen, die gerne schnell an Ergebnisse, Lösungen usw. gelangen möchten.
Es kommt also darauf an welche Zielgruppe Ihr im Visier habt und welches Thema Eure Webseite bedient. Ein Funblog z.B. muss nicht in 1.500 Wörtern erklären warum es lustig ist, wenn im Video ein Baby lacht. Der Autor der Infografik hat geschrieben, dass er immer darauf achtet, dass seine Beiträge mindestens 1.000 informative Wörter enthalten. Für das erklär-intensive Thema SEO ist das aber auch ein guter Wert, denke ich.

11. Slash Bounce Rate

Ein sogenannter Bounce kommt dadurch zustande, wenn ein Besucher zwar Eure Webseite aufruft, aber dann auch ganz zügig wieder verlässt. Für Google ist dies ein Zeichen dafür, dass dieser User nicht die Information gefunden hat, die er auch gesucht hat. Wenn Eure Seite jetzt z.B. eine sehr hohe Bounce Rate hat (Verhältnis von abspringenden Besuchern im Gegensatz zu denen, die länger bleiben), dann kann Eure Webseite im Ranking der Suchmaschinen sinken.

12. Sprinke LSI Keywords

Simpel ausgedrückt geht es hier um synonyme (unterschiedliche Worte, die aber das gleiche oder etwas sehr ähnliches bedeuten). Wenn Ihr also einen Artikel zum Thema SEO schreiben möchtet, dann könnt Ihr dort zusätzlich z.B. auch Worte wie Suchmaschinenoptimierung, Optimierung für Suchmaschinen usw. nutzen um die Relevanz für Google & Co. zu steigern.

13. Zwischenüberschriften und Struktur

Diesen Punkt findet Ihr zwar nicht auf der Infografik, aber meiner Meinung nach ist er trotzdem sehr wichtig. Denn wenn Ihr Eure Beiträge optisch aufwerten und übersichtlicher gestalten möchtet, dann bieten sich z.B. Zwischenüberschriften (so wie ich sie hier auch für die einzelnen Punkte genutzt habe) an. Umflossene Bilder, Tabellen und ähnliches schaffen auch eine besser Übersichtlichkeit. Wenn Ihr z.B. einen Blick auf den Beispiel-aufbau eines Beitrags in der Infografik werft, dann seht Ihr, dass der dort abgebildete Inhalt ebenfalls nicht nur Fließtext enthält.

Fazit:

Es gibt eine ganze Menge von Dingen, die man als Webseitenbetreiber beachten kann / sollte, wenn man seine Inhalte gerne in den oberen Suchergebnissen wiederfinden möchte.

So, dass war jetzt eine ganze Menge Input, aber ich hoffe, dass etwas interessantes für Euch dabei war und natürlich auch, dass Euch dieser Beitrag weitergeholfen hat.

Wie immer freue ich mich über Feedback und Kommentare 🙂

Hinweise in eigener Sache: Dieser Beitrag entstand aus eigenem Antrieb. Es gab dafür keinen Auftrag, Deal, eine Bezahlung oder ähnliches.

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