Es gibt viele tolle Funktionen für WordPress Blogs im Netz zu finden. Aber wohin damit? Oft wird empfohlen die functions.php des derzeit verwendeten Themes damit zu erweitern. Aber was ist, wenn Du mal Dein Template wechselst, oder wenn Du ein Update durchführen musst?

Danach sind Deine ganzen Änderungen nämlich futsch.

Aus diesem Grund möchte ich Dir heute zeigen wie Du Dein eigenes WordPress Plugin schreiben kannst. Darin kannst Du dann künftig Funktionen oder kleine Codeschnipsel speichern um Deinen WordPress Blog zu erweitern.

So erstellst Du Dein eigenes WordPress Plugin

Das brauchst Du dafür:

  • Einen Texteditor (z.B. Editor oder Notepad++).
  • (Optional) Ein ftp Programm zum Hochladen des fertigen Plugins.

Schritt 1:

Zunächst öffnest Du mal Deinen Texteditor und speicherst eine leere Datei mit dem Namen Deines Plugins und der Dateiendung .php (z.B. meinefunktionen.php) ab.

Schritt 2:

In die leere Datei fügst Du nun das Grundgerüst für Dein WordPress Plugin ein:

<?php
/*
Plugin Name: Meine Funktionen
Plugin URI: http://flodji.de
Description: Erweiterung meiner functions.php
Version: 1.0
Author: flodji
Author URI: http://flodji.de
License: GPL2
*/
?>

Diese Daten werden später in der Plugin Übersicht angezeigt. Dort sieht das Ganze dann etwa so aus:

Meine Funktionen WordPress Plugin

Du brauchst einfach nur meine Daten durch Deine zu ersetzen.

Schritt 3:

Jetzt kannst Du auch schon die ersten Funktionen einbauen. Wenn Du z.B. die zlib-Kompression Deines Webservers aktivieren möchtest, sieht der Inhalt des Plugins so aus:

<?php
/*
Plugin Name: Meine Funktionen
Plugin URI: http://flodji.de
Description: Erweiterung meiner functions.php
Version: 1.0
Author: flodji
Author URI: http://flodji.de
License: GPL2
*/

if(extension_loaded("zlib") && (ini_get("output_handler") != "ob_gzhandler"))
   add_action('wp', create_function('', '@ob_end_clean();@ini_set("zlib.output_compression", 1);'));

?>

Durch die Aktivierung der zlib-Kompression wird übrigens das serverseitige Komprimieren von Text-, Bild-, Style- und Javascriptdateien und das Caching aktiviert.

Auf diese Weise kannst Du eine Vielzahl von Funktionen in Deinem Plugin unterbringen und dies bei Bedarf auch in anderen WordPress Seiten installieren.

Schritt 4:

Das war’s eigentlich auch schon. Jetzt musst Du die Datei nur noch speichern und dann installieren. Zum Installieren gibt es zwei Möglichkeiten:

    • Du packst Deine .php Datei mit einem Packprogramm als .zip Datei (z.B. meinefunktionen.zip).
    • Du öffnest dann den Admin-Bereich Deiner WordPress Seite.
    • Du klickst links im Menü auf Plugins, dann auf installieren und anschließend noch auf Hochladen.
    • Hier wählst Du dann die .zip Datei aus und lädst sie hoch.
  1. Du lädst die .php Datei per ftp in den Ordner /wp-content/plugins/ hoch.

Schritt 5:

Jetzt brauchst Du das Plugin nur noch zu aktivieren und tadaaaaa 🙂

Wie hat Dir dieses Tutorial für die Erstellung Deines eigenen WordPress Plugins gefallen? War es hilfreich und verständlich? Ich freue mich auf Dein Feedback.

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