Vor ein paar Wochen berichtete ich Dir von meinen ersten Erfahrungen, die ich als zukünftiger Bräutigam sammeln konnte.

Inzwischen haben meine Frau und ich geheiratet. So bin ich jetzt kein zukünftiger Bräutigam mehr, sondern ein frisch gebackener Ehemann.

Und wie es zu erwarten war, gab es noch einige Dinge, die ich seit meinem letzten Hochzeits-Beitrag dazulernen konnte. Und diese Erfahrungen möchte ich heute mit Dir teilen.

Hochzeit, Hochzeitsfoto, Jesteburg
© Henning Thöming

Weitere Dinge, die ich als Bräutigam bzw. frisch gebackener Ehemann gelernt habe

Die Kosten

Im letzten Beitrag hatte ich dieses Thema bereits angesprochen. Plane lieber ein paar Euros mehr ein. So kannst Du entweder ungeplante Zusatzausgaben (es gibt immer irgendwas, dass man vergessen hat) abfedern, oder Du freust Dich nach der Feier über das ganze übrig gebliebene Geld 😉

Das Wetter

Wir haben einen Großteil unserer Hochzeitsfeier bei uns zuhause auf einer kleinen Wiese gefeiert. Zum Glück haben wir bei der Planung bedacht, dass es eventuell regnen könnte. Denn das hat es auch getan.

Zum Glück nicht den ganzen Tag, sondern nur ein paar kleinere und größere Schauer, aber es sind alle trocken geblieben.

Für den Fall der Fälle hatten wir extra ein wetterfestes Zelt gemietet, das Regen und Wind trotzen konnte. Welch weise Voraussicht 😉

Die meiste Zeit war es zwar trocken, aber hätten wir unser Geld nicht in ein so stabiles Zelt investiert, hätten wir uns doch sehr geärgert.

Der Tag vergeht wie in einem Rausch

Ich hätte es nicht gedacht, aber den Hochzeitstag erlebten meine wunderschöne Braut und ich wie in einem Rausch.

Die Stunden verschwommen irgendwie ineinander und wir haben teilweise nur durch den Ortswechsel mitbekommen, dass schon wieder ein paar Stunden rum waren.

Du kannst es Dir in etwa so vorstellen:

  • Der Wecker klingelt
  • Schwupps, es geht los zum Standesamt
  • Schwupps, wir sind verheiratet, lassen uns beglückwünschen, fotografieren und düsen weiter in die Kirche
  • Schwupps, auch der Gottesdienst ist schon vorbei. Wir stehen vor der Kirche, werden wieder beglückwünscht und haben plötzlich Sektgläser in den Händen
  • Schwupps, wir sitzen im Auto und lassen uns zur nächsten Location kutschieren, es wird ordentlich gehupt
  • Schwupps, wir schneiden unsere Hochzeitstorte an, von der wir aber nur ganz wenig essen können, weil wir irgendwie keinen Hunger haben
  • Schwupps, wir sind beim Foto-Shooting in der Lüneburger Heide
  • Schwupps, wir sind auf dem Weg zu unserer Hochzeitswiese, es wird wieder ordentlich gehupt
  • Schwupps, alle sind im Festzelt und das Essen wird serviert
  • Schwupps, wir tanzen unseren Hochzeitstanz
  • Schwupps, es wird gelacht, getrunken, getanzt und gesabbelt
  • Schwupps, es sind plötzlich nur noch ein paar Gäste da und die Feier neigt sich dem Ende zu
  • Schwupps, es ist 4 Uhr morgens und wir gehen schlafen

Gefühlt lagen zwischen Aufstehen und Schlafen gehen nur 3 bis 4 Stunden.

Cali und Krümel in love
© Henning Thöming

Der Hochzeitstanz

Vor dem Hochzeitstanz hatte ich tatsächlich ganz schön Bammel. Zum Einen, weil ich ungefähr so gut tanzen, wie eine Kuh Integralrechnung beherrscht und zum Anderen, weil ich nicht gerne vor vielen Menschen stehe, auch wenn ich sie alle ganz doll lieb habe.

Richtig fit war ich auch nicht mehr, es ist ja ein langer Tag, auch wenn er wie im Fluge vergeht. Aber ich hätte es definitiv bereut diesen Tanz nicht getanzt zu haben.

Es war ein magischer Moment in dem es nur meine Liebste und mich gegeben hat. Wir haben alles andere um uns herum ausgeblendet. Es war ein sehr intensiver und wunderschöner Moment.

Ich kann wirklich jedem empfehlen den Hochzeitstanz nicht auszulassen.

Verliebte Blicke beim Hochzeits Foto Shooting
© Henning Thöming

Helfende Hände

Wir sind immer noch total überwältigt davon, wie viele liebe Menschen uns geholfen haben. Egal wo es gerade etwas zu schleppen, aufzubauen oder ein Problem zu lösen gab, es waren immer gleich mehrere fleißige Helfer zur Stelle.

Wir können gar nicht oft genug Danke sagen. Wir versuchen es aber trotzdem bei jeder, sich bietenden Gelegenheit, so auch hier: 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000…. mal Danke, Ihr seid der absolute mega HAMMER!!!!!

Namenswechsel

Ich habe durch die Hochzeit den Nachnamen meiner Liebsten angenommen. Das scheint, auch in der heutigen Zeit, durchaus noch etwas Besonderes bzw. ungewöhnlich zu sein.

Nicht selten kam nämlich die Frage: Warum? Es war zwar nie negativ gemeint, aber trotzdem habe ich mich manchmal gewundert, dass man sich doch noch erklären muss.

Wie Du lesen konntest, gab es tatsächlich noch einige Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Letztlich waren bzw. sind es sogar soooo viele, dass ein Beitrag dafür nicht ausreicht und ich in Kürze noch einen zweiten Teil nachreichen werde.

Ich hoffe aber, dass bis hierhin schon ein paar Dinge dabei waren, die Dir für Deine Hochzeit behilflich sein könnten? Lass es mich gerne in Form eines Kommentars unter diesem Beitrag wissen. Ich freue mich schon darauf von Dir zu lesen 🙂

Die Fotos aus diesem Beitrag stammen übrigens von Henning Thöming und sind super schön geworden 🙂

 

2 Kommentare

  1. Hi Flo,
    Vielen Dank für den tollen Artikel und auch den anderen zu dem Thema, gute Tipps und schöne Bilder!. FREUND hat mir erst letzten Samstag einen Antrag gemacht (ganz im Gamer-Stil übrigens ;)) und so ist das Thema Hochzeit bei uns grad brandaktuell, also immer her mit mehr Ratschlägen und Erfahrungen! Hast du denn als Hobbyknipser auch einen Deviantaccount? meinen findest du hier:https://nomhoch2.deviantart.com/

    Beste Grüße,
    Wren

    • Hi Wren,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Und meine besten Glückwünsche zur Verlobung 🙂
      Ich hoffe, dass Euch meine Tipps und Erfahrungen weiterhelfen.
      Ich habe zwar einen Account bei Deviantart, aber den habe ich schon seit Jahren nicht mehr benutzt oder aktualisiert.
      Meine Fotos kannst Du dafür aber auch bei Instagram finden (https://instagram.com/flodji)

      Gruß
      Flo

Hinterlasse einen Kommentar

Hier ist Platz für Deinen Kommentar
Hier gehört Dein Name hin